Tiermedizin – der kranke Hund

Dezember 18th, 2012 Categories: Allgemein

Vorsorge und Behandlung beim Tierarzt

der kranke HundDer Hund zählt zu den besten und treuesten Freunden von uns Menschen, und jeder normale Hundebesitzer ist stets darauf bedacht, dass es seinem Hund gut geht. Jedoch machen Krankheiten auch vor dem Tier nicht Halt, daher ist es wichtig, bei ersten Anzeichen einer Erkrankung den Tierarzt aufzusuchen. Nur hier kann eine schnelle Diagnose gestellt werden und optimal therapiert werden. Zu den häufigen Krankheiten bei Hunden zählen die Hüftdysplasie, Arthritis und Futterallergien, aber auch Parasiten, Zahnstein und Übergewicht können dafür sorgen, dass sich der Hund nicht mehr wohl fühlt. Daher ist eine Vorsorge und Behandlung durch den Tierarzt unermesslich. Er erkennt viele Krankheiten beim Tier schon am Verhalten und berät ausführlich, welche Impfungen nötig sind. Mit Hilfe der Tiermedizin lässt sich die Lebenserwartung eines Hundes deutlich erhöhen. Regelmäßig werden die Krallen, Ohren, Augen und Zähne untersucht, ernsthafte Krankheiten werden so schnell erkannt und können behandelt werden. Einmal im Jahr sollten die Krallen des Hundes gekürzt werden, besonders, wenn der Hund sehr wenig Auslauf hat. Auch die Entfernung von Zahnstein sollte einmal jährlich ganz selbstverständlich sein.

Welche Krankheit hat mein Hund?

Ihr Hund will nicht mehr fressen, hat Fieber oder Durchfall, sein Fell ist spröde oder juckt sich Ihr Hund unaufhörlich? Wir nennen hier einige Hundekrankheiten mit den jeweiligen Symptomen, das kann den Besuch beim Tierarzt natürlich nicht ersetzen! Hunde wie auch Menschen können im fortgeschrittenen Alter, in Ausnahmen auch früher, an Arthritis erkranken. Dabei wird der Knorpel im Gelenk immer weniger, es entstehen Entzündungen, die mit großen Schmerzen verbunden sind. Hat Ihr Hund Schmerzen in den Gelenken, bemerken Sie es daran, dass Ihr Hund das betroffene Gelenk nur sehr ungern belastet. Er springt nicht und mag nicht mehr rennen, vielleicht hinkt er sogar bereits. Handelt es sich um einen noch recht jungen Hund, kann oft mit Medikamenten geholfen werden, ansonsten ist eventuell ein Eingriff notwendig. Stellt der Tierarzt eine Hüftdysplasie fest, kann diese Krankheit zwar nicht ganz geheilt werden, jedoch können Operation oder spezielle Medikamente helfen, dass die Hüftdysplasie nicht so schnell weiter fortschreiten kann. Achten Sie darauf, dass der Hund seine Gelenke schonen kann, Sport oder am Fahrrad laufen sollten vermieden werden.

Parasitenbefall beim Hund

Sicher kennen Sie das: Sie waren mit Ihrem Vierbeiner ausgiebig spazieren, und einige Tage später ertasten Sie eine Zecke im Fell. Da gibt es nur eins: die Zecke vorsichtig mit einer speziellen Zeckenzange entfernen. Besser noch ist ein Zeckenschutz wie beispielsweise ein flüssiges Präparat, das im Nacken des Hundes aufgetragen wird, oder ein Zecken-Halsband. Auch Flöhe suchen sich gern den Hund aus, um sich weiter zu entwickeln. Leider wird man Flöhe nicht so einfach wieder los, haben sie sich erst im ganzen Haus vermehrt. Dazu kommt, dass auch wir Menschen von den Flöhen gebissen werden können. Flöhe können nicht nur eine Allergie hervorrufen, sondern auch Krankheiten übertragen wie zum Beispiel den bei Hunden und Katzen sehr oft vorkommenden Bandwurm. Wichtig ist daher, den Befall von Flöhen sofort zu bekämpfen, besser noch, ihn zu vermeiden. Ihr Tierarzt kann Ihnen entsprechende Präparate empfehlen, die nicht nur das befallende Tier, sondern auch die Umgebung schützen.

 Bildquellenangabe: Angelika Koch-Schmid  / pixelio.de
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